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Warnzeichen schlaffer Penis

Arteriosklerose und Erektionsstörungen

Wenn Arteriosklerose beginnt, sind zuerst die Adern im Penis betroffen. Denn die Blutgefäße im Penis sind besonders fein. Schwache Erektion oder sogar Impotenz gelten deshalb als Frühwarnzeichen für Arteriosklerose, dem größten Risikofaktor für einen Herzinfarkt.

Paar frustriert im Bett
Oft ist Arteriosklerose schuld an einer Erektionsstörung oder Impotenz.
© iStock.com/vadimguzhva

Vor allem Männer über 35 Jahren haben oft schon Probleme mit ihrer Erektion. Der Penis wird nicht mehr richtig steif, der sogenannte Erektionswinkel nimmt ab. Im Laufe der Zeit geht häufig gar nichts mehr, Impotenz stellt sich ein. Soweit sollten Männer es jedoch gar nicht erst kommen lassen. Abgesehen davon, dass Erektions- und Potenzprobleme die Lebensqualität massiv beeinträchtigen – sie sind das wichtigste Anzeichen für eine Gefäßerkrankung.

Gefäße im Penis sind besonders eng

Ablagerungen in den Blutgefäßen, medizinisch Arteriosklerose, verengt die Adern. In großen Arterien hat das anfangs wenig Folgen, jedoch in den kleinen und feinen Blutgefäßen. Die zahlreichen, engen Blutgefäße im Penis gehören zu dieser Kategorie. Beginnende Arteriosklerose wirkt sich deshalb zuerst im Penis aus. Die Adern werden nicht mehr richtig durchblutet. Die Folgen: Der Penis bleibt schlaff und erigiert nicht mehr richtig. Erektionsprobleme sind deshalb das wichtigste Frühzeichen für Gefäßerkrankungen.

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Arteriosklerose verursacht Herzinfarkt und Schlaganfall

Bekanntlich beschränkt sich Arteriosklerose nicht nur auf einen Teil des Körpers, sondern betrifft alle Gefäße. Besonders gefährlich wird das in den Herzkranzgefäßen und im Gehirn. Arteriosklerose gilt hier als wichtigste Ursache für Herzinfarkt und Schlaganfall. Den Zusammenhang zwischen Erektionsstörung, Arteriosklerose, Herzinfarkt und Schlaganfall haben bereits mehrere Studien nachgewiesen.

Zuerst Erektionsprobleme, dann Herzinfarkt

So zeigen zwei Untersuchungen aus China und Italien, dass zuerst Erektionsprobleme auftreten, etwa drei bis vier Jahre später wird dann eine koronare Herzerkrankung diagnostiziert. Dann ist die Arteriosklerose so weit fortgeschritten, dass sie auch die Herzkrankgefäße betrifft. Zusätzlich zeigte sich, dass Erektionsprobleme mit einem doppelt so hohem Herzinfarktrisiko einhergehen.

Bei Erektionsproblemen nicht einfach Viagra schlucken, sondern zum Arzt gehen

Männer sollten es also nicht einfach hinnehmen, wenn der Penis nicht mehr so hart wie früher wird oder gänzlich schlaff bleibt. Dabei kann es sich um frühe Warnsignale handeln, die auf Arteriosklerose hinweisen. Einfach Viagra schlucken ist dann nicht sinnvoll. Es erweitert nur kurzfristig die Gefäße im Penis, wirkt aber nicht gegen Arteriosklerose, die Ihr Herz und Hirn bedroht. Gehen Sie unbedingt zu Ihrem Hausarzt oder einem Urologen. Lassen Sie per Ultraschall den Zustand ihrer Gefäße untersuchen. Diese einfache Vorsorgeuntersuchung könnte nicht nur Ihr Liebesleben wieder in Schwung bringen, sondern letztendlich Ihr Leben retten. Wird Arteriosklerose nämlich frühzeitig behandelt, lässt sich die Gefäßverengung meist stoppen, manchmal sogar rückgängig machen.

Mehr über Erektionsstörungen finden Sie hier.

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