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Bluthochdruck

Arterielle Hypertonie ist ein ernsthafter Risikofaktor für Erkrankungen des Herzens und Kreislaufs

Beim Bluthochdruck ist der Druck in den Blutgefäßen zu hoch, was man häufig nicht spürt. Dauerhaft schädigt dieser Zustand jedoch Herz und Gefäße.

ältere Frauen beim Zumba machen
Regelmäßiger Sport schützt vor Bluthochdruck.
©iStock.com/Steve Debenport

Bluthochdruck wird in der Fachsprache als arterielle Hypertonie bezeichnet. Das Wort "hyper" kommt aus dem Griechischen und bedeutet "zu viel", "tonie" stammt vom lateinischen Wort "tonus" und bedeutet "Spannung", womit der Druck auf die Gefäßwände gemeint ist.

Der gemessene Blutdruck entspricht dem Druck in den Arterien. Der Blutdruck enthält immer zwei Werte, nämlich den oberen, systolischen und den unteren, diastolischen Wert. Ab einem dauerhaften oberen Wert 140 mmHg oder mehr bzw. einem unteren Wert 90 mmHg oder mehr spricht man von Bluthochdruck.

Nicht gemeint ist ein kurzfristig erhöhter Blutdruck, wie er beispielsweise nach körperlicher Anstrengung auftritt. Dies ist ganz normal und nach kurzer Ruhephase sinkt der Blutdruck wieder.

Bluthochdruck ist ein Risikofaktor für viele weitere Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wie beispielsweise Arteriosklerose, Koronare Herzkrankheit (KHK) und Herzinsuffizienz.

Bluthochdruck ist in fast allen Ländern der Erde ein Problem. Etwa 20 Prozent der Bevölkerung bis zum 50. Lebensjahr und 30 bis 40 Prozent der Menschen über dem 50. Lebensjahr sind betroffen. Da der Bluthochdruck oft keine Beschwerden macht, bleibt er häufig jahrelang unentdeckt und schädigt dabei aber dauerhaft die Gefäße.

Haben Sie Fragen zum Bluthochdruck? Dann wenden Sie sich an unseren Expertenrat Herzberatung!

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