Bluthochdruck: Diagnose

Diagnose der arteriellen Hypertonie

Zur Diagnose des Bluthochdrucks wird eine Blutdruckmessung durchgeführt, weitere Untersuchungen dienen dem Ausschluss anderer Erkrankungen.

Zur Diagnosestellung bei Bluthochdruck (arteriellen Hypertonie) werden nicht nur Einzelmessungen vorgenommen, sondern meist auch eine 24-Stunden-Blutdruckmessung. Dabei kann beobachtet werden, wie sich der Blutdruck im Verlauf eines ganzen Tages, also auch nachts, verhält und gibt somit einen besseren Überblick, ob es sich nicht doch nur um vereinzelt erhöhte Werte handelt. Zudem wird Blut und Urin untersucht, um eine Erkrankung der Nieren auszuschließen.

Weitere Untersuchungen bei Bluthochdruck

  • Spiegelung des Augenhintergrunds: Da der Bluthochdruck gerade die kleinen Gefäße schädigt, wie sie am Auge vorhanden sind, sollte der Augenhintergrund durch einen Augenarzt untersucht werden, um Schädigungen auszuschließen.
  • Elektrokardiogramm (EKG): Mithilfe eines EKGs kann erkannt werden, ob das Herz richtig arbeitet. Bei bereits länger vorhandenem Bluthochdruck kann es zu einer Vergrößerung der linken Herzhälfte kommen. Bei Auffälligkeiten kann ein Ultraschall des Herzens (Echokardiographie) im Anschluss durchgeführt werden.
  • Ultraschall des Bauchraums (Sonographie): Dieses Ultraschall kann durchgeführt werden, um zu überprüfen, ob die Nieren einwandfrei arbeiten.
  • Belastungs-EKG (Ergometrie): Bei dieser Untersuchung wird die Herztätigkeit unter Belastung, beispielsweise auf einem Fahrradergometer, kontrolliert, um die körperliche Belastbarkeit zu testen.

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