Schlaganfall

Apoplexie

An einem Schlaganfall sterben vorwiegend ältere Menschen.
Bluthochdruck, Rauchen und Übergewicht gehören zu den Risikofaktoren für einen Schlaganfall.
(c) George Doyle

Ein Schlaganfall (ischämischer Schlaganfall, Apoplexie) zählt zu den zerebrovaskulären Erkrankungen, bei denen das Hirn und die Blutgefäße beteiligt sind.

Bei einem ischämischen Schlaganfall kommt es zu einer Durchblutungsstörungenin den Arterien, die das Gehirn mit Sauerstoff versorgen. Das unterversorgte Hirngewebe stirbt daraufhin ab.

Die Folgen eines Schlaganfalls reichen je nach Ausmaß von schweren körperlichen Beeinträchtigungen über Pflegebedürftigkeit bis hin zum Tod. Im Jahr 2011 starben insgesamt etwas mehr als 25000 Männer und Frauen an den Folgen eines Schlaganfalls. Betroffen sind etwa doppelt so viele Frauen wie Männer und vornehmlich ältere Menschen.

Schlaganfall auslösende Faktoren entwickeln sich langsam

Das liegt daran, dass sich die Störungen im Körper, die zu einem Schlaganfall führen können, erst im Laufe eines Lebens entwickeln. Nach einem Schlaganfall sterben etwa ein Drittel der Betroffenen innerhalb des ersten halben Jahres. Von den Überlebenden sind ebenfalls knapp ein Drittel fortan pflegebedürftig.

Ein ischämischer (auch unblutiger) Schlaganfall wird durch eine Blockade in einer der Arterien ausgelöst, die das Gehirn mit Sauerstoff versorgen.  Ein Schlaganfall macht sich meist plötzlich bemerkbar und führt bereits innerhalb von Minuten oder Stunden zu Gehirnschäden. Er kündigt sich durch unterschiedliche Beschwerden an. Da ein Schlaganfall schwere gesundheitliche Beeinträchtigungen zur Folge haben kann, ist eine frühzeitige Behandlung sehr wichtig.

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Autor: Jessica Schmid
Letzte Aktualisierung: 14. August 2013
Durch: Lifeline
Quellen: Beers, M.H. (Hrsg.).: MSD Manual. Handbuch Gesundheit. Wilhelm Goldmann, München 2005 F.A. Brockhaus Gesundheit (Hrsg.): Der Brockhaus Gesundheit. F.A. Brockhaus Gesundheit, Leipzig 2006 Hossmann V. et al.: Gesunde Gefäße. Prävention und Heilung von Gefäßerkrankungen. Honos , Köln 2005 Statistisches Bundesamt (Hrsg.).: Todesursachen in Deutschland 2011. Fachserie 12, Reihe 4. Statistisches Bundesamt, Wiesbaden 2012

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