Herz/Puls/Kreislauf - Verschlechterung in wenigen Tagen

Kategorie: Herzberatung » Selbsthilfeforum - Herz und Kreislauf

02.09.2018 | 16:18 Uhr

Tut mir leid, dass es etwas länger geworden ist – würde mich dennoch freuen, wenn sich jemand die Zeit nehmen würde und evtl. einige hilfreiche Antworten hätte.

Zur Person:

35 Jahre, 173cm, männlich, 77 kg (war im Jugend/Studentenalter allerdings mal an die fast 100kg – also vor ca. 10 Jahren). Nichtraucher, kein Alkohol oder Drogen, keine Medikamente

Krankheitsbild:

- Relativ niedriger Blutdruck (ca. 100-110/60-70)

- In bestimmten Situationen Tachykardie / erhöhter Puls von ca. 90-120 (Normalwert: 75-85), vor allem bei Lageänderung (z.B. Liegen->Stehen), leichten Anstrengungen (Treppensteigen, längeres Spazierengehen), inzwischen auch nach dem Essen.

- Konstante Brustschmerzen, Enge- und Druckgefühl auf der linke Seite, Herzgegend, linker Arm, manchmal Taubheit kleiner Finger – Schmerzen wandern (z.B. Brustbein, linke Herzseite, Achsel, etc.) – strahlt manchmal auch in den Rücken aus

- Herzstechen, Konvulsionen, Herzpochen bei schnellerem Puls

-  Generell habe ich den Eindruck, dass seit kurzem auch leichte Herzrhythmusstörungen dazu kamen (unregelmäßiger Herzschlag)

- alle „Herzbeschwerden“ zeigen zumind. leichte Verschlechterung nach körperlicher Aktivität

- manchmal kalte Gliedmaßen (v.a. Füsse)

- fast schon chronische Müdigkeit, Erschöpfung (v.a. nach körperlicher Anstrengung) – tw. gepaart mit Konzentrationsschwächen

- gelegentliche Kreislaufprobleme und Schwindel, meist gepaart mit Übelkeit

- allgemeines Unwohlgefühl

- nachdem sich alle Symptome in letzter Zeit drastisch und immer schneller verstärken, erstmals auch gewisse Angst- und leichte Panikgefühle

- im Anfangsstadium sehr häufig und viele Kopfschmerzen, inzwischen garnicht mehr

- manchmal leichte Reizdarm-Symptome

-  selten Phasen des vermehrter Harndrangs (allerdings wache ich nachts normalerweise nicht auf deswegen)

Wirklich bemerkt habe ich viele der Symptome in momentaner Schwere (v.a. die des Herzens) seit ca. März/April 2018 – ob sie alle schon vorher so vorzufinden war, weiß ich ehrlich gesagt leider nicht. Fakt ist allerdings, dass ich schon seit ein paar Jahren (genauer gesagt seit einer Operation Anfang 2015) mit Symptomen wie Müdigkeit, Schwindel, Kopfweh kämpfe – aber nie war mein Gesundheitszustand jemals ansatzweise so schlimm wie bisher.

Seit ca. April bemerke ich vermehrt Symptome der Übelkeit, des Schwindels, Brustschmerzen und Engegefühl, Herzschmerzen/stechen/pochen, erhöhter Puls, niedriger Blutdruck und die schon vorher vorhandene Müdigkeit – allesamt verschlechterten sich seitdem stetig.

Mit meinen Symptomen bin ich diesen Sommer dreimal beim Notdienst vorstellig geworden da diese im dauerhaften Zustand mir logischerweise große Sorgen machen (inzwischen auch eine psychische Belastung). Immer lief das Ganze nach dem selben Schema ab: Ruhe-EKG ohne Befund, Blutbild ohne Befund, zweimal wurden auch die Herzenzyme getestet, angeblich alles in bester Ordnung.

Hier kurz alle Befunde der letzten Zeit:

- ca. 5 Ruhe-EKGs ohne auffälligen Befund

- Langzeit-EKG (im Mai) relativ normal: 11 Tachykardien (hauptsächlich bei Lagewechsel oder Spazierengehen), einstellige Zahl an SVES

- Belastungs-EKG (dies wurde allerdings schon im Winter vor der Verschlechterung meiner Symptome angefertigt): kein negativer Befund, allerdings danach ohnmächtig zusammengeklappt (wohl wegen Kreislaufprobleme/Lageveränderung, etc.)

- Auch diverse Blutbilder inklusive Herzenzyme, Blutzucker, Borreliose, usw. zeigten keinen auffälligen Befund

- Halsschlagader-Ultraschall: alles bestens

- Andere Untersuchungen bevor sich meine Symptome verschlechterten (zwischen 2015-2017): Endokrinologie (alles gut), Kopf-MRT plus allgemeine neurologische Untersuchung (alles gut), Magen- und Darmspiegelung (alles gut), diverse Allergietests (keine Allergien), 2x Schlaflabor – einmal 2016 mit ca. 75 kg: alles bestens; 2017 mit 85 kg: ca. 20 Aussetzer; inzwischen habe ich allerdings wieder abgenommen und schnarche auch nicht mehr wie zuvor bei der zweiten Messung)

- Weil Leute mich immer wieder danach fragen: Ich habe und hatte nie Amalgan.

- Zog auch schon in eine neue Wohnung und lebte ohne Möbel um Schadstoffe auszuschließen.

- Bis auf Vitamin D 12 ist keine weiteren Mängel bekannt.

- Einzig interessanter orthopädischer Befund: LWS, BWS, ggfs. Tietze – hatte Akupunktur und Krankengymnastik

Seit 21. August bin ich nun in Urlaub in Korea – und seitdem hat sich meine gesundheitliche Lage extrem verschlechtert. Wollte vor meiner Abreise in den Urlaub noch unbedingt ein Herz-Echo machen, doch weder Hausarzt, Internist noch Notdienst sahen dafür eine Notwendigkeit. Man versicherte mir sogar die Reise sollte kein Problem sein, da ich ja meine organischen Probleme habe. Generell waren die Tipps die Üblichen: Mehr in Form kommen (dazu sollte man sagen, dass ich mich jeden Tag mind. 1 Stunde aktiv bewege), Wechselduschen, Ausdauersport, usw. Nachdem sich mein Krankheitsbild aber so rapide verschlechtert hat innerhalb weniger Tage, glaube ich nicht, dass das die Lösung meiner Probleme darstellt.

Bereits einen Tag nachdem ich in Korea war, trat eine extreme Verschlechterung meines Gesundheitszustands ein. Dies könnte wohl auch am Klima liegen: um einiges wärmer und schwüler als bei uns; außerdem schwankt das Wetter momentan täglich zwischen 25-32 Grad (nicht wirklich optimal für Kreislauf und Herz). Das Schlimmste sind die extremen Temperaturwechsel in kurzer Zeit (tw. bestimmt 10 bis 15 Grad): da es draußen sehr heiß, feucht und stickig ist, kühlen die Koreaner ihre Bahnen, Häuser, Taxis, Geschäfte mit Klimaanlagen extrem runter (tw. bestimmt auf 16 Grad). Ich habe schon am ersten Tag gemerkt, dass wahrscheinlich diese ständigen Wechsel sich negativ auf meinen Kreislauf und das Herz auswirken. In den kalten Ubahnwägen ist der Druck in meiner linken Brust enger und schmerzhafter als sonst. Außerdem vermehrte Herzstecher (in schlimmen Phasen im Minutentakt). Der Auslöser warum ich aber ins Krankenhaus bin war folgender: Als ich wieder an den Symptomen litt, bin ich in ein Geschäft um mich auszuruhen. Im Sitzen hatte ich dann eine plötzliche Attacke, die ich zuvor so noch nie erlebt hab: für ein bis zwei Sekunden fühlte sich mein Herz an, als würde es sich aufblasen und explodieren. Dabei bin ich buchstäblich ein paar Zentimeter in die Luft gegangen.

Ich bin dann sofort ins Krankenhaus: Dort machte man Ruhe-EKG, Thorax-Röntgenbild, Blutbild mit Herzenzymen und später dann auch ein Herzecho. Röntgen- und Echo alles in Ordnung. Das Ruhe-EKG zeigte eine Sinusarrhythmie (welcher Art weiß ich nicht genau – allerdings versicherte man mir, dies sei absolut normal). Das Blutbild zeigte einen leicht erhöhten CK-Wert von 193 (Norm wohl bis 190) – auch das wurde als vernachlässigbar eingestuft. Man konnte also nichts finden und entließ mich wieder – sollte mich aber zurückmelden, falls es mir wieder schlechter gehen sollte. Ich schonte mich die nächsten Tage: war nicht komplett inaktiv, aber ich vermied Temperaturwechsel und extreme Hitze und Kälte so gut wie möglich und überanstrengte mich nicht. Zwei bis drei Tage lief auch alles ok, die meisten Symptome klangen auch ein bißchen ab – aber seit Donnerstag ist wieder genau eine andere Entwicklung auszumachen (ohne Pause oder Zustandsverbesserung):

- Nicht mehr verschwindende Brustschmerzen und Engegefühl auf der linken Seite; Herzstechen; tw. in den Rücken ausstrahlend

- Ermüdung trotz geringer Anstrengung, und besonders nach Aktivität

- Kurzatmigkeit selbst nach ein paar Treppenstufen

- Übelkeitgefühl

- Schwächegefühl

Nach der kleinsten körperlichen Aktivität oder inzwischen nach jedem Essen spielt mein Körper total verrückt. Der Puls springt immer in die Höhe, das Herz pocht wie verrückt, kalter Schweiß und ich bekomme es immer leicht mit der Angst zu tun. Was vorher noch nie war: mein Blutdruck geht stellenweise in die Höhe (zusammen mit dem Puls). Mein schlechtester Wert, den ich selber gemessen hatte nach leichter körperlicher Aktivität waren 146/82 mit Puls 135 vor ca. 4 Tagen. Ein Puls über 90 ist leider seit Urlaubsantritt bei mir Normalzustand (ich weiß, dass ist nicht unbedingt bedrohlich an sich, aber man möge bedenken, dass vor einigen Monaten der Normalzustand noch in den 70-80ern war – und da war ich sogar um ca. 15 kg schwerer).

Richtig Angst macht mir, dass ich scheinbar Herzrhythmusstörungen entwickelt habe (abgesehen von der schon angesprochenen Tachykardie). Heute morgen habe ich z.B. einen Dreifachschlag mit folgender kurzer Pause ertastet bevor es normal mit der erhöhten Herzschlagfrequenz weitergeht. Auch mein Blutdruckmessgerät zeigt manchmal solche Rhythmusstörungen an.

Ich sollte noch anmerken, dass ich seit 2011/12 in Korea lebte und seitdem regelmäßig dort hin reise, aber noch nie solche Probleme hatte. Bis jetzt konnte ich dort den Urlaub aktiv genießen – tw. war ich 15 h am Tag bei 30 Grad aktiv ohne irgendwelche gesundheitlichen Probleme oder Einschränkungen.

Auf jeden Fall entschied ich mich heute am Sonntag hier in Korea in die Notaufnahme zu gehen. Das Ende des Liedes: 750 Euro bezahlt für 3x Ruhe-EKG, Blutdruckmessung, nochmal Blutbild mit Herzenzymen, und nochmal Röntgen des Thorax. Laut Aussage des Doktors alles im grünen Bereich. Man gab mir eine Infusion gegen Magenprobleme (ein Schuss ins Blaue seitens des Krankenhauses, da sie keine sonstigen Probleme fanden), half allerdings nichts. Als ich noch am Monitor angeschlossen war und im Krankenbett lag, zeigte ich dem Doktor meine Pulsänderungen bei Lageveränderung: Von Liegen setzte ich mich im Bett auf und mein Puls sprang von 70er in den 110er-Bereich. Einen Reim konnte er sich darauf nicht machen. Rhythmusstörungen fand man auf den Ruhe-EKGs wohl keine. Also würde es wohl Sinn machen, entweder ein Langzeitmonitoring bzw. Belastungsmonitoring zu machen. Folgetermin ist gesetzt.

Allerdings muss ich langsam gestehen, dass mir sehr zuwider ist, in einem fremden Land mit ungewisser Gesundheit zu verweilen. Noch dazu, da der Urlaub sowieso im Eimer ist und ich nichts tun kann. Ich habe hier keine Familie oder Freunde, die so nahe wären, dass sie mich im Ernstfall unterstützen können. Außerdem wird die finanzielle Belastung der Untersuchungen zu groß. Und sollte wirklich etwas Ernstes passieren, bin ich alleine im Hotelzimmer und keiner kann mir helfen. Erwäge also vorzeitig nach Haus zu fliegen (anstelle noch 15 Tage zu bleiben).

Hier deshalb einige Fragen an die Experten:

- Erstmal natürlich: Wie schätzen Sie grundsätzlich meine Lage ein? Empfehlen Sie mir einen Abbruch der Reise oder sonstige Vorgehensweisen?

- Was empfehlen Sie mir als nächstmögliche Untersuchung, die ich so schnell wie möglich in Korea noch machen kann? Langzeit-EKG, Belastungs-EKG, Belastungs-Echo? Etwas Komplizierteres wie MRT oder Katheter käme wohl aufgrund der Kosten nicht in Frage.

- Ich bin mir durchaus bewusst, dass Brustschmerzen, die auch wie z.B. eine A.pectoris verlaufen, durch Wirbelsäulenprobleme verursacht werden können. Können sich aber daraus auch so extreme Krankheitsbilder wie bei mir entwickeln? Und falls ja, ist das Herz dann evtl. doch in Gefahr?

- Könnte all das evtl. auch von einem kaputten Nervensystem verursacht werden (wie gesagt, ich hatte eine äußerliche Hals-OP 2015, nach der ich erstmals Symptome wie Müdigkeit, Kopfweh, Schwindel und Konzentrationsschwäche spürte)?

- Könnte hier auch POTS oder gar CFS – oder ähnliches – vorliegen?

- Können diese Herzrhythmusstörungen – falls sie sich bewahrheiten – auf eine koronare Herzkrankheit hinweisen (soweit ich weiß, kann dies ja per Echo nicht 100% ausgeschlossen werden)?

- Kann eine Herzinsuffizienz nach positiven Herzenzymen und Echo ausgeschlossen werden?

- Ist es einschätzbar, ob ich Probleme mit dem Fliegen bekommen könnte – irgendwann muss ich ja zurück nach Hause – je früher, je besser.

Ich weiss, dass sind sehr allgemeine Fragen und ohne konkrete Diagnosen vielleicht nicht so einfach zu beantworten. Aber ich glaube nicht, dass die momentanen Symptome den „harmlosen“ Hintergrund Wirbelsäule haben und ich sie deshalb zumindest für die zwei verbleibenden Urlaubswochen getrost ignorieren kann. Ich glaube ebenfalls nicht, dass diese Schmerzen momentan gerade einen psychologischen Hintergrund haben (Stichwort: Einbildung, Panik, etc.) – auch wenn wahrscheinlich einige widersprechen werden.

Tausend Dank.

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Bisherige Antworten
Community-Managerin
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06.09.2018, 16:59 Uhr
Antwort von Community-Managerin

Guten Tag accspy83,

vielen Dank für Ihren wirklich sehr langen Beitrag in unserem Selbsthilfeforum.

Das Sie bisher noch keine Antwort erhalten haben, können Sie sich gerne auch an unseren Expertenrat wenden, welchen Sie unter folgendem Link finden können:

https://www.herzberatung.de/expertenrat/

Ich hoffe, dass Ihnen unser Expertenteam einen hilfreichen Hinweis geben kann.

Ich wünsche Ihnen Gute Besserung.

Viele Grüße

Victoria Martini

Lifeline - Community-Managerin

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06.10.2018, 09:31 Uhr
Antwort

Hallo AccSpy83,

zu mir:
41 Jahre, 178cm, männlich, 87 kg (Jugend viiiel sport, dann Sport0 110kg, jetzt wieder aktiv , 15J geraucht, v5J aufgehört. Kein Alkohol oder Drogen, keine regelmässigen Medikamente

Danke für deinen Beitrag. Auch mit leichten Unterschieden erkenne ich deine Geschichte sehr gut von mir.
-> seit 1,5J immer häufigere NotAufnahmen, aber 30-45min nach Anfall immer gutes EKG, Blutbild
-> Sogar CT(350€), MRT(650) selbstbezahlt bis auf Softplaque "OK"
-> körperliche Belastung immer soweit OK (BelEKG 200Watt, Bau/Gartenarbeit, VolleyballTurnier) Zusammenbruch in der Ruhe danach. Mehrer Tage BrustStechenBrennen, HStolpern, Tinnitus, Schwäche, Atemnot, Pulsrasen bei minimalsten Aufgaben
-> Höhepunkt(ZNA Auslöser) oft 2-3 Tage danach: Plötzlich diverse PulsAusfälle hintereinander (ohne Doppelschlag voher) und der jeweils nächste Schlag zerreisst mir fast die Brust oder "Herzkrämpfe über 5-10sec". Das folgende Pulsrasen richtet mich dann immer wieder auf, aber man ist platt danach.

Tja, die Ärzt haben früher nur die darauffolgenden PanikAnfälle gesehen.
Panik hab ich nicht mehr. Auch jetzt sehen sie meist nur das Herzrasen.
Ich bin als Psycho eingeordnet, obwohl mir die körperlichen Erfahrungen irgendwie zu intensive und schmerzhaft dafür sind.

Mein nächster Schritt sind HWS/BWS MRT wegen den ständigen AnfallsArtigen Schmerzen in Richtung linker Arm und Hals/Kiefer bei schwereren  Anfällen und wegen Tinnitus, Atemproblemen, Schwindel usw.

Auf jeden Fall bist Du nicht alleine mit sehr breit gefächerten Symptomen, die irgendwie alle auf den Kreislauf hindeuten und jeder sagt dir, dass alles iO ist.

Mein Strategie:
Natürliche Präventivmassnahmen
-> Ernährung wenig Zucker, eher Vollkorn(Insulin Überreaktion bedeutet ZuckerLock, bedeutet BD, Puls hoch, massive AdrenalinAusschüttung), Gemüse, Blablabla, früh oft Haferflocken (gibt Testosteron)
-> Ingwer, Kurkuma, Brennessel, (oder 1/4 Aspirin) zur Blutverdünnung, also ich meine, besseren Durchblutung...
-> Lavendelkapseln vorbeugend gegen Angst für innere Ruhe (auch Melisse, Hopfen) (gutes Pendant zu zB Benzos)
-> Vitamin D, Magnesium, Eisen für Motivation, Muskelunterstützung, Energie, Entkrampfung
-> Progressive Muskelentspannung (gibt YoutubeVideos). (Hier lernt man ua. ganz tiefes Einatmen, kurz halten und dann kräftiges Ausatmen, lässt Adern aufgehen, auch am Herzen, falls da mal irgendwann was verkrampft ist.)

Dusch dir die Beine, Waden kalt, wenn du mal wieder wie ein Zombie rumläufst. Lieber mal kurz kalte Beine als Schwindel :).

Und noch zwei Worte:
(1)Du bist als herzgesund eingestuft. Dein Herz hast also viiiiele Reserven, egal was da derzeit ist und wie sich das entwickelt.
(2)Bis vor 1,5J war ich auch unsterblich, auch immer ein Macher und Führer in meinem Umfeld. Die Unberechnbarkeit und meine jetztige "Unzuverlässigkeit" wurmt mich mit am meisten...
Lass dir von der HA/KK 3-6 Monate PsychoSitzung verschreiben. Sieh es als Analyse wie ein LangzeitEKG :)  Vielleicht drückt was unterbewusst und macht wichtige Energielieferanten im Körper zu.

Good Luck!

 

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