Betablocker beibehalten, Valsartan reduzieren.

Kategorie: Herzberatung » Expertenrat Herz | Expertenfrage

05.01.2019 | 12:40 Uhr

Hallo,

eine kardiologische Untersuchung vor 2 Wochen aufgrund einer T-Negation im EKG des Hausarztes ergab, dass meine rechte Herzkammer um 10 bis 15 % größer ist. Herz-MRT und Ultraschall brachten sonst keine Auffälligkeiten, sodass der Kardiologe davon ausgeht, dass das vielleicht schon von Geburt an so ist.
Ansonsten eigentlich alles o.k.. Kontrolle Belastungs-EKG, Herzultraschall in 6 Monaten.
Untersuchung in der Gefäßchirurgie, Bein, Hüfte, Hals. Adern komplett frei ohne Arteriosklerose.

Meine Dosis Valsartan, welches ich seit 10 Jahren nehme, habe ich vor 2 Jahren von 160 auf die Maximaldosis steigern müssen. Hiermit sind meine Blutdruckwerte gerade akzeptabel (130 / 90). Mein Ruhepuls war immer hoch ca 85.

Nun habe ich seit 2 Monaten Morbus Basedow und nehme den Betablocker Dociton 3 X 10 mg und Thiamazol 7,5 mg.

Unter dieser neuen Medikation haben sind die Schilddrüsenwerte gerade in den oberen Normbereich gerutscht.

Mein Arzt möchte nun Dociton absetzen, weil die Schilddrüsenwerte gerade wieder im Normbereich sind  (Blutdruck in der Praxix 100 zu 60, Puls 60).

Ich habe darüber nachgedacht, dass ich eigentlich
lieber das Dociton 30 mg beibehalten würde und das Valsartan von der max. Dosis 320 mg auf 160 mg reduzieren würde.

Grund:
- Mein ansonsten höherer Ruhepuls bliebe bei 60 bis 70.  Das ist doch sicherlich für mein Herz besser...? Außerdem war die Blutdrucksenkung alleine mit Valsarten 320 mg eigentlich nicht gut genug.

- Bei dem Thiamazol habe ich starke Nebenwirkungen (Wassereinlagerungen) Knöchel. Da das Dociton ja auch die Bildung von T3 aus T4 hemmt, also auch bei der Schilddrüse hilft, würde ich lieber zuerst das Thiamazol reduzieren

Was meines Sie dazu?

Viele Grüße

 

 

 

 

 

 

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Bisherige Antworten
Lifeline Gesundheitsteam
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10.01.2019, 09:46 Uhr
Antwort von Lifeline Gesundheitsteam

Hallo ReinhardWo,

Sie scheinen sich sehr gut mit sich und Ihren Medikamenten zu beschäftigen. Das ist toll. So wie Sie die Situation schildern, klingen Ihre Argumente plausibel und nachvollziehbar. Trotzdem sollte eine Medikamentenumstellung immer auch unter ärztlicher Aufsicht laufen. Ich denke aber, wenn Sie das Thema genau so mit Ihrem behandelnden Arzt besprechen, wird dieser zumindest Ihren Weg in Erwägung ziehen. Sollte dies nicht der Fall sein, so kann Ihnen auch Ihr behandelnder Arzt erklären, warum der von Ihnen vorgeschlage Weg nicht möglich ist. Mir fehlen leider trotz Ihrer ausführlichen Schilderung zu viele Informationen über Sie um das Ganze seriös einschätzen zu können.

Mit freundlichen Grüßen 

Lifeline Gesundheitsteam 

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13.01.2019, 00:02 Uhr
Antwort

Besten Dank für Ihre Einschätzung.

Mein behandelnder Arzt hat sich meine Argumentation ruhig angehört und konnte diesen Weg komplett nachvollziehen

So wirds jetzt gemacht

Freundliche Grüße

ReinhardWo

 

 

Lifeline Gesundheitsteam
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15.01.2019, 13:42 Uhr
Antwort von Lifeline Gesundheitsteam

Hallo ReinhardWo,

es freut mich sehr zu lesen, dass Ihnen Ihr Arzt zu gehört hat und Sie sich gemeinsam auf den von Ihren vorgeschlagenen Weg einigen konnten. Alles Gute für Sie!

Mit freundlichen Grüßen 

Lifeline Gesundheitsteam 

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