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Erneute PVI (wg Vorhofflimmern) oder doch minimal-invasiver Eingriff? Tony M.


Von: Anton M. • 06.08.2010 [13:58]
Nach langer Leidensgeschichte würde ich mich freuen, wenn mir jemand weiterhelfen könnte.
Zu meiner Vorgeschichte: ich bin 58 Jahre alt, leide seit ca. 5 Jahren an VHF. Habe so ziemlich alle Medikamente durchprobiert, von Betablockern bis Amiodaron. Keines konnte mir einen dauerhaften Sinusrhythmus wiederbringen. Ich war vorher sportlich sehr aktiv (Bergsteigen, Laufen, Fitnessstudio usw.), inzwischen getraue ich mich fast gar nichts mehr zu machen. Ich habe 1/2008 und 11/2008 zwei Ablationen in Regensburg(KKH Barmherzige Brüder) bei Dr. Kurzidim gemacht, aber keinen Erfolg gehabt. Weiterhin VHF, dann einige Kardioversionen, kurzfristiger Sinusrhythmus. Längste Zeitdauer 3 Monate, dann wieder regelmäßige VHF-Attacken (alle 2-3 Wochen), die nach 1Tag selbst aufhörten oder nach mehreren Tagen mit einer elektrischen Kardioversion beendet wurden. Seit Februar 2010 nehme ich Dronedaron, aber ich habe weiterhin VHF. Nun möchte ich einen letzten Versuch zu einer 3. Ablation machen. Mein Elektrophysiologe(Dr. Kurzidim) empfiehlt mir eine interventionelle Vorhofflimmerablation mittels eines minimal-invasiven Verfahrens(Epicor) in Passau bei Prof. Massoudy(Herzchirurg)
. Dies soll bessere Erfolgschancen bringen. Ich möchte aber lieber eine 3.Ablation wagen,weiß aber noch nicht genau, wo? Habe mir bisher Prof. Willems im UKE Hamburg und das Team von Prof. Kuck in Hamburg ausgesucht, evtl. DHZ München(Dr. Deisenhofer).
Die PVI in Regensburg dauerten knapp 4 Std. Ich war war zwar leicht sediert, musste aber mit dem Arzt während der PVI über das Schmerzempfinden sprechen. Bekommt man bei anderen Krankenhäusern eine stärkere Narkose, so dass man nichts spürt.Mein Arzt lehnte ein Thermometer in der Speiseröhre ab, es sei zu riskant. Er wollte lieber die Kommunikation mit dem Patienten. Habe von anderen Ärzten gehört, dass eine Narkose, bei der man die Behandlung nicht spürt, besser sei, auch weil man 4-5 Stunden nicht stillliegen kann und eine leichte Bewegung die Ergebnisse verschlechtert. Für jede Anregung oder Erfahrung auch bezüglich Arztwahl bin ich dankbar, da ich endlich dieses das Leben stark einschränkende VHF loswerden möchte.

PS. Bei mir wirken Betablocker nicht. Es gelingt mir nicht die Herzfrequenz während VHF-Attacken zu senken.(auch mit 12,5mg Bisoprolol nicht).Kennt jemand sowas?

LG
Tony
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