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Herzrythmusstörung


Von: norbert n. • 16.11.2007 [22:28]
Guten Tag,
meine Tochter Selina ist 12 jahre alt + leidet nach Diagnose eines Herzspezialisten, Dr. Weiß Klinikum der Uni Mainz unter einem WPS Syndrom. In einem langen Gespräch unter Zeugen stellte dieser Arzt seine Diagnose und seine Operationsmethode, eine Kathederablation, dar, u.a. einen Operationszeitraum von einer Stunde, bei einem Erfolgsquotieten von 97%. Beides ist leider nicht eingetreten.
Die erste OP dauerte über drei Stunden mit dem Ergebnis, daß in der Folgezeit, als das "Atenolol" versucht wurde abzusetzen, Tachykardien im durchschnittlich fast wöchentlichen Rhytmus auftraten mit Herzfrquenzen von 150- 200. Ohne Behandlung und ohne Medikamente traten diese Anomalien höchstens einmal im Monat, meist vierteljährlich auf.
Das Kind wurde von seiner Geburt an von einem Kinderarzt, Herrn Dr. Sievers in Worms betreut, der als Kinderherzspezialist firmiert; er konnte keinerlei Ungewöhnlichkeiten in Bezug auf Krankheiten, noch speziell am Herzen von Selina feststellen.
Die Tachykardien stellten sich erst beim bewußten Miterleben des Kindes der elterlichen Scheidung ein. Mir stellte sich die Frage, ob nicht eine psychische Störung durch die für ein sensibles Kind unverständlichen Imponderabilien der Scheidung, Auslöser dieser Herzrhthmusstörungen waren oder das Auftauchen des WPS Syndroms erst ermöglichten, vielleicht auch vice versa.

Im Internet werden dieselben Störungen meines Kindes, daß bei der Mutter lebt, getrennt vom Vater, auch durch eine verletzte Seele hervorgerufen, dargestellt.

Ich mag nicht so recht an das WPS Syndrom glauben, da nach der zweiten von Herrn Dr. Weiß angemahnten OP - sie dauerte diesmal 5 1/4 Stunde - sich der Zustand des Kindes in Bezug auf die Herzstörung so verschlechterte, daß drei Tage lang im Krankenhaus Dauerherzfrequenzen von 120-170 auf den Monitoren angezeigt wurden.
Nach drei Tagen entschloß man sich, doch wieder Betablocker, diesmal Belozoc, einzusetzen und um dann beim Absetzen des Medikaments sofort festzustellen, daß gravierende Herzrhythmusstörungen auftreten.
Eine dritte Ablation ist geplant.Da ich ständig an den sich nach den OPs kontinuierlich verschlechterten Herzzustand meiner heiß geliebten Tochter denke,kann ich nachts nicht mehr schlafen, doch eine Entscheidung kann ich nicht ohne Abwägung aller nur zum Erfolg führenden Optionen treffen.
Wäe es angebracht, vor einer weiteren OP nicht erst einmal eine Traumatherapie einzuleiten, damit nicht, wie von mir angenommen, diese Traumata nicht chronifizieren? Es gibt zunehmend deutliche Hinweise auf psychische Beeinträchtigungen des Kindes,die in einer Aussage von Selina aufgezeigt werden sollen: "Vati ich weiß, ich bin ein Verlierer".
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  Herzrythmusstörung norbert n. • 16.11.2007 [22:28]

  Re: Herzrythmusstörung Kai M. • 17.11.2007 [00:11]

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