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Pulmonalvenenablation
Von: Christa E. • 08.11.2009 [19:56]
Sehr geehrtes Ärzteteam, ich bin 61 Jahre alt, habe eine 1993 entdeckte und 2000 abladierte HOC und seit 9 Jahren immer häufiger Vorhofflimmern, nehme seit 5 Jahren Amiodaron mit immer mehr Nebenwirkungen (TSHwert erhöht, Haut extrem empfindlich, Leberwerte erhöht, Ablagerungen in den Augen) habe 10 Elektroschocks hinter mir, seit dem 26. 9. jetzt permanentes VHF, nehme derzeit Amiodaron, Bisoprolol und Digitoxin und muss mich sehr bald entscheiden: VHF bestehen lassen mit Frequenzkontrolle oder Pulmonalvenenablation? Dazu habe ich einen Haufen Fragen.
1. Wie hoch ist die Gefahr eines Schlaganfalls während des Eingriffs, kann man den dann in den Griff bekommen?
2. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, in Folge eine weitere Rhythmusstörung zu bekommen, das untypische Vorhofflattern?
3. Kann ich nach der Ablation das Amiodaron absetzen, und bilden sich die Schäden dann zurück?
Ich komme mit dem Vorhofflimmern mal besser, mal schlechter zurecht, richtig übel finde ich die Erschöpfung und Abegeschlagenheit, die mich fast täglich überfällt. Hängt das mit der Rhythmusstörung, den BetaBlockern oder der Schilddrüse zusammen? Ich bin noch berufstätig (Musikerin) und kann das gar nicht brauchen.
Wenn ich das Vorhofflimmern bestehen lasse, wie ist der Zusammenhang, bzw. die Wechselwirkung zwischen Medikamenten und Belastung auf die Frequenz, erreicht man eine niedrige Frequenz durch die Medikamente oder durchs Verhalten, ermöglichen die Betablocker z. B. eine höhere körperliche Belastbarkeit? Kann man die Betablocker nach Bedarf dosieren oder ist es besser immer die gleiche Menge einzunehmen?
Die Statistiken, diedie Lebenserwartung mit VHF oder im Sinusrhythmus betreffen, auf welches Alter der Patienten und auf welchen Zeitraum beziehen sie sich? Wie lange gibt es die Pulmonalvenenablation schon, d.h. welche Prognosen zeitlicher Art kann man überhaupt schon treffen?
Was tut meinem Herzen am besten?
So, jetzt höre ich erstmal auf und bin gespannt auf Ihre Antworten. Herzlichen Dank fürs Durchlesen!
Pulmonalvenenablation
• Christa E. • 08.11.2009 [19:56]
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• Dr. med. Stefan S. • 09.11.2009 [18:13]
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• Christa E. • 09.11.2009 [23:36]


