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Bypass Operation


Von: Isdraila A. • 24.05.2009 [12:17]
Sehr geehrte Frau Dr. Schulz,

die Fragen die ich habe betreffen meinen Vater. Er ist 67 Jahre alt und lebt in Rumänien. Vor 9 Jahren wurde er am Herzen operiert und hat 3 Bypässe bekommen (Vene vom Bein entnommen). Der Schock war groß, da mein Vater sich eigentlich immer recht gesund ernährt hat, schon immer nichtraucher war und auch kein Diabetis hat...
Vor einigen Monaten hatte er wieder Beschwerden im Brustbereich. Am Donnerstag wurde bei ihm eine Katheteruntersuchung vorgenommen. Dabei wurde festgestellt das die 3 Bypässe zu 50, 60 und 80% verstpft sind. Angeblich kann er nicht operiert werden und Anfangs kam auch kein Stent in Frage, ein Tag später aber hieß es dann ein Stent wäre doch möglich. Ich habe mich viel im Internet erkundigt über diese Krankheit und die Therapiemöglichkeiten. Ganz ehrlich gesagt traue ich den Ärzten in Rumänien nicht ganz. Die Katheteruntersuchung hat 2 Stunden gedauert, ist das normal? Was bedeuten diese Prozentangaben genau? Ist ein Stent nur bei dem Bypass mit 80% Verstopfung einzusetzten? Oder müsste man auch die anderen Bypässe mit Stents "versorgen"? Ich habe über dieser Op-Möglichkeit der "minimal-invasiv" gelesen. Warum machen sie das nicht bei meinem Vater? (Vieleicht haben die Ärzte dort nicht die notwendigen Geräte?). Verstehe ich das richtig dass er nicht operiert werden kann weil er nicht an einer Herz-Lugen-Maschine angeschlossen werden kann, also dass sein Herz das wahrscheinlich nicht übersteht? Ich würde ihm natürlich ganz gerne irgendwie helfen. Die Patienten dort sind mehr oder weniger auf sich selber gstellt....viel zu wenig werden sie darüber Informiert was alles möglich ist und was nicht. Mein Vater war mehr oder weniger "überrascht" dass sich die Bypässe verstopft haben. Dann aber habe ich gelesen dass Venen-Bypässe eine kürzere "Lebensdauer" haben als Arterien-Bypässe. Jetzt frage ich mich natürlich warum mein Vater darüber nicht informiert war, so hätte er vieleicht früher eine Katheteruntersuchung gemacht und wäre jetzt nicht so dramatisch mit den Verstopfungen. Andererseits frage ich mich warum die Ärzte damals nicht gleich Arterie eingesetzt haben. Nach welchen Krieterien entscheidet man das? Oder stimmt das gar nicht was ich gelesen habe?
Ich habe viele andere Fragen, aber ich denke dass es jetzt mal reicht

Vielen Dank im Vorraus
Mit freundlichen Grüßen,
Ana-Maria Isdraila
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