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lebensbedrohliche Situation nach Herzkatheter


Von: Karl-Heinz O. • 12.10.2009 [10:29]
Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Wolers,
meine Mutter wurde vor 10 Tagen mit Verdacht auf Herzinfarkt vom Notarzt ins Krankenhaus
eingeliefert. Dort wurde dann ein Vorhofflimmern diagnostiziert und eine Herzkatheteruntersuchung
durchgeführt. Bei der Herkatheteruntersuchung wurde ein Stent bei meiner Mutter gesetzt und
die Punktionsstelle in der rechten Leiste wurde mit einem Verschlußsystem geschlossen.
Um 22:00 Uhr wurde sie dann auf die Intensivstation verlegt. Sie war ansprechbar und machte eigentlich
einen ganz guten Eindruck.
Am nächsten Morgen wurde ich um 09:00 Uhr von der Intensivstation angerufen und der Arzt bat mich,
zu kommen, da meine Mutter vor ca. 2 Stunden, also um ca. 07:00, in einem sehr kritischen Zustand
war.
Eine Ärztin berichtete mir, dass sich das Verschlußsystem wohl gelöst haben muss und meine Mutter
massiv Blut verloren und eingeblutet hat. Sie hatten sehr große Mühe, die Blutung mit einem Druckverband
zum Stillstand zu bekommen. Insgesamt hat meine Mutter danach 6 Blutkonserven erhalten und hatte einen
Wert (den Namen habe ich leider vergessen) von 4,5 der normal bei Frauen wohl so um 12 liegt. 
Meine Mutter hat nun ein Hämatom in der gesamten Leiste, bis in den Bauchraum, in den Rücken und das
gesamte rechte Bein bis zum Knie. Das gesamte Bein ist stark geschwollen.
Meine Frage:
Haben Sie schon einmal von so einer großen Komplikation gehört, obwohl der Patient auf der Intensivstation
beobachtet wird? Kann sich ein Verschlußsystem einfach so lösen und niemand merkt es?
Vielen Dank!
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