Nachsorge
Eine gute Nachsorge ist für den erfolgreichen Einsatz eines Herzschrittmachers ebenso wichtig wie die Implantation selbst. Die Versorgung der Operationswunde in den ersten Tagen nach der Implantation wird Ihnen Ihr Arzt erklären. Diese kann unterschiedlich sein, je nach dem Operationsverfahren, das Ihr Arzt angewendet hat. Außerdem wird er mit Ihnen Termine für die Nachsorgeuntersuchungen vereinbaren.
Bei den Nachsorgeuntersuchungen wird der Arzt zunächst einmal die Operationswunde beziehungsweise die Narbe kontrollieren. Dann wird ein EKG (Elektrokardiogramm) gemacht, um die korrekte Funktion des Herzschrittmachers zu überprüfen. Darüber hinaus wird der Arzt die Programmierung des Schrittmachers kontrollieren sowie den Ladezustand der Batterie.
Eine Kontrolle der Programmierung ist nach etwa 4-8 Wochen erforderlich. Die Elektrode oder die Elektroden haben sich bis dahin gut festgesetzt, so dass möglicherweise ein veränderter Energieaufwand nötig ist, um den Herzmuskel zu aktivieren. Der Herzschrittmacher wird dann so eingestellt, dass er mit geringst möglichem Energieverbrauch arbeitet, was die Lebensdauer der Batterie bedeutend verlängert und einen Aggregatwechsel hinausschiebt.
Wichtig für die weitere Behandlung und Programmierung des Systems ist auch, wie Sie mit dem Schrittmacher zurecht kommen. Der Arzt wird nach Problemen fragen und gegebenenfalls alle Auffälligkeiten besprechen.
Worauf Sie selbst nach der Operation achten solltenLeben mit einem Herzschrittmacher
Leiden Sie auch an einer Herzerkrankung? Auf www.patienten-erfahrungen.de - Ihrem Erfahrungsaustausch im Internet können Sie sich mit anderen Betroffenen und Angehörigen austauschen.
Autor: Qualimedic.de
Letzte Änderung am: 11.12.2008


